Arwed Loth by lotex.de
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05.03.13 09:24 - 1. Europacup-Sieg

Foto: v.l.n.r. 2. Jimi Salonen, Sieger Arwed Loth, 3. Yohann Seigneur (Frankreich)

Mit einem Sieg beim Dual-Wettbewerb in La Rosiere (Frankreich) konnte der für seinen Heimatverein Skiclub Frasdorf startende Sportsoldat Arwed Loth erstmals einen Europacup-Bewerb für sich entscheiden. Der Frasdorfer Arwed Loth stand in La Rosiere ganz oben auf dem Treppchen.

Nach einer zwar enttäuschenden, aber sehr lehrreichen Worldcup-Tour durch Nordamerika reflektierte Loth die teils schmerzhaften Erfahrungen, verursacht durch mehrere Stürze, und startete fokussiert in die anstehende Europacup-Tour. Innerhalb von zehn Tagen galt es bei sechs Wettbewerben mit guten Ergebnissen viele FIS-Punkte zu sammeln, um bei den nächsten Weltcups weiter startberechtigt zu sein. Über ein komplexes System mit verschiedensten Kriterien vergibt der Internationale Skiverband Punkte für Platzierungen bei internationalen Rennen.

Zum Auftakt traf sich die europäische Nachwuchselite im Schatten des Mont Blanc in La Rosiere (Frankreich) zu einem Single-Wettbewerb. Durch Neuschnee, Sturm und Nebel musste das Rennen um einen Tag verschoben werden. Selbst am Wettkampftag konnte bei schwierigen Verhältnissen nur der Vorlauf ausgetragen werden, der dadurch als Endergebnis gewertet werden musste. Eine solide Fahrt brachte den Frasdorfer auf Platz sechs. Dabei fehlten nur 0,31 Punkte zum Stockerl.

Mit Appetit auf mehr startete er am nächsten Tag beim Dual als Siebter der Qualifikation in die K.o.-Läufe. Auf dem Weg ins Finale setzte er sich gegen die französischen Hausherren Jules Escobar und Theo Eyraud sowie den erfahrenen Russen Artem Valinteev durch. Im Finale konnte Loth mit einer risikoreichen Fahrt gegen die finnische Nachwuchshoffnung Jimi Salonen die Kampfrichter für sich überzeugen und damit erstmals einen Europacup gewinnen.

Drei Tage später ging es nach Chiesa Valmalenco (Italien) zum nächsten Einsatz. Für den kurzfristig eingesprungenen Ersatzveranstalter war es nur möglich, eine Buckelpiste für einen Single-Wettbewerb zu bauen. Bei besten Witterungsbedingungen und mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein ausgestattet, komplettierte Loth durch Platz zwei am ersten und Platz drei am zweiten Wettkampftag seine Podiumsplatzierungen.

Als letzte Station wurde Krvavec (Slowenien) angesteuert. Wie schon in Frankreich forderte auch hier wieder Neuschnee die Ausrichter beim Bau der Wettkampfstrecke. Schlussendlich standen den Wettkämpfern nur drei Spuren zur Verfügung und damit war die Austragung eines Duals wieder nicht möglich. Zudem erschwerte und verzögerte Nebel zusätzlich die Abwicklung der Rennen. Durch die den Bedingungen Tribut zollende defensive Fahrweise kam Loth über die Ränge sieben und fünf in den zwei Single-Wettbewerben nicht hinaus.

Das Fazit dieser Tour aus Sicht des Frasdorfers: Immer in den Top-7, immer eine Verbesserung der Qualifikationsleistung im Finallauf und jeweils bester deutscher Teilnehmer.

OVB-Artikel vom 28.02.2013